Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow - Dannenberg e.V.

http://www.bi-luechow-dannenberg.de

Pressemitteilung 28.11.11

Der diesjährige Castor-Transport hat Gorleben erreicht
BI Umweltschutz:"Der Castor-Transport ist am Ende, wir noch lange nicht!"

Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) bilanziert:
"Der Castor-Transport ist am Ende, wir noch lange nicht!" Ob 23.000
Menschen auf der Großdemo in Dannenberg, 5000 im Gleisbett bei
Harlingen, eine 14 stündige Schienenblockade der Bauern: Der heftige
Widerstand gegen diese Atommüllfuhre habe gute Gründe: "Das Hin- und
Herkutschieren von Atommüll hat nichts mit der Lösung des
Atommüllproblems zu tun."
"Alle reden von der Rekordzeit, die der Transport für die 1.200 Bahn-
und die 20 Straßenkilometer gebraucht hat. Wir reden von den
politischen Zielen des Protests", sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.
"Die vielfältigen Störaktionen, Blockaden und die eindrucksvolle
Großdemonstration sind nötig, um unseren Argumenten Gehör zu
verschaffen. Aktionen und Argumente gehen Hand in Hand. Wir fordern die
Aufgabe Gorlebens als Endlagerstandort, denn Gorleben steht für all die
Fehler der 70er Jahre, in der auch das Asse-Desaster seinen Lauf nahm.
Wir lehnen faule politische Kompromisse strikt ab. Alle Atomkraftwerke
müssen und können sofort stillgelegt werden und die Atommülldebatte
muss völlig neu geführt werden."
Die Gorleben-Gegner gehen davon aus, dass die genehmigten Strahlenwerte
am Zaun des Lagers mit der Einlagerung dieser Castoren überschritten
werden und dass dieser Transport noch lange nicht der letzte in der
Gorleben-Geschichte sein wird. "Wir gehen weiter auf die Straße und
mischen uns ein, denn dieser Castor war nicht der letzte, sondern das Letzte."
Im Jahr 2014 sollen Castoren mit mittelaktiven Abfällen aus La Hague
nach Gorleben rollen, aus der britischen Wiederaufarbeitungsanlage
Sellafield sollen vier Fuhren mit 21 Castoren folgen.

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.ausgestrahlt – Gemeinsam gegen Atomenergie
Pressemitteilung Gorleben, 28. November 2011

* Besser auf Warnungen von Atom-Gegnern hören, bevor es zur Katastrophe kommt
* Gorleben-Politik der Regierung ist gescheitert

Zum Ende des Castortransportes nach fast 126 Stunden, nach Protesten von
weit mehr als 25.000 Menschen und tagelangen Blockaden erklärt Jochen
Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisaton .ausgestrahlt:

"Wir Atomkraftgegner freuen uns nicht, wenn unsere Warnungen wahr werden,
aber leider lagen wir meist richtig. Von Fukushima bis zur Asse wird
deutlich, was passiert, wenn die Risiken ausgeblendet werden. Mit unserem
Protest gegen den Castor-Transport weisen wir auf die immensen Risiken
einer Atommüll-Lagerung im maroden Salzstock von Gorleben hin. Es wäre
endlich angebracht, vor der Katastrophe auf uns zu hören.
Die letzten Tage zeigen: Die Gorleben-Politik der Bundesregierung ist
gescheitert. Wer sich selbst wegduckt und die Polizei vorschickt, muss
sich nicht wundern, wenn das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger
schwindet. Der Konflikt lässt sich nicht lösen, wenn in Gorleben weiter Tatsachen geschaffen werden."
Um ca. 22.45 findet in Trebel im Gasthof "Bauerstuben" eine abschließende
Pressekonferenz der Gruppen statt, die den Protest maßgeblich getragen haben.
.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die
AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen
Protest zu machen. .ausgestrahlt gehört zum Trägerkreis für die
Großdemonstration „Gorleben soll leben“ am 26.11. in Dannenberg.

http://www.ausgestrahlt.de

* * * * * *


Tag X - Freitag 25.11.

Erfolgreiche Igel_innen - entschlossener Widerstand gegen die Atompolitik
Die Castor-Südblockade zieht Bilanz


Herzlichen Glückwunsch! Mehreren 100 Igel_innen gelang es heute mit ihren Aktionen in der Pfalz, den Fahrplan des Castortransportes um dreieinhalb Stunden zu verzögern. Viele Aktivist_innen hatten sich seit zwei Tagen bereitgehalten. Sie waren darauf vorbereitet, an jeder der möglichen Transportstrecken aktiv zu werden.

Immer wieder gelangten Gruppen auf die Gleise, der Polizei gelang es erst nach Stunden die Strecke freizuhalten. Die Polizei ging teilweise sehr ruppig vor und setzte stellenweise Schlagstöcke und sogar Pfefferspray ein. Der Castor musste in Neustadt einen längeren Zwischenhalt einlegen und konnte die Strecke bis Haßloch und Böhl-Iggelheim nur im Schrittempo passieren.

(Siehe auch den wachsenden Medienspiegel)

Für alle, die dabei waren: Das Infotelefon bleibt noch bis Mittwoch 30.November erreichbar (z.B. für Fundsachen).


Bitte schreibt alle jetzt Gedächtnisprotokolle und schickt sie später per Post (nicht elektronisch!). Eine Postadresse findet Ihr hier. Falls Ihr Post von den Repressionsbehörden bekommt, dann meldet Euch unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Schickt dorthin nur was Euch vorgeworfen wird und welche Art von Post Ihr bekommen habt (Vorladung, Vernehmung, Strafbefehl, Prozeßtermin und von wem), nicht was Ihr getan habt.
Zuletzt: durch die Verlängerung um einen Tag hatten wir einige zusätzlichen Ausgaben, damit wir die Aktivist_innen gut unterstützen konnten. Deshalb bitten wir euch an dieser Stelle um zusätzliche Spenden!

Spendenkonto: Sued-Westdeutsche Anti-Atom-Initiativen
Kontonummer: 60 20 26 75 01
BLZ: 430 609 67
GLS-Bank eG, Bochum
Stichwort "Südblockade"


http://www.castor-suedblockade.de/news/54-tag-x-aktuell-2011/1461-tag-x-freitag-2511.html

Kurzinfos zum Süden und eine PM von ausgestrahlt und der BI:

Aktuell laufen Aktionen im Rahmen der Südblockade.
Schon gestern demonstrierten über 200 AtomkraftgegnerInnen in Berg/Pfalz,
aktuell sind Menschen bei Haßloch auf den Schienen.

In Saarbücken wurde der Castor um 10.15h von Protest rund 20
AtomkraftgegnerInnen auf einer Brücke am Rodenhof hinter dem
Hauptbahnhof begrüßt, einer weitere Mahnwache fand vorm Hauptbahnhof
Saarbrücken statt.
In Neunkirchen protestierten schon am 24.11 Atomkraftgegner der Region und auch heute während des Umkoppeln der Loks.

Aktuelle Infos zur gerade laufenden Südblockade
http://www.castor-suedblockade.de
http://castorticker.de/


-------- Original-Nachricht --------

Betreff: [.ausgestrahltNews] Morgen Grossdemo fuer die ganze Familie - Gorleben soll leben
Datum: Fri, 25 Nov 2011 18:42:10 +0100
Von: .ausgestrahlt | gemeinsam gegen Atomenergie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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   Info- und Ankündigungsliste von .ausgestrahlt
   Gemeinsam gegen Atomenergie
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.ausgestrahlt-Newsletter
25. November 2011
es schreibt (aus dem Wendland): Jochen Stay

Lesen, Handeln und Weiterschicken!


Liebe Freundinnen und Freunde,

während der Castor vor wenigen Stunden die deutsch-französische Grenze
passiert hat, laufen im Wendland die letzten Vorbereitungen für die große
Demonstration am morgigen Samstag in Dannenberg. Die Bühne ist aufgebaut,
die Parkplätze sind ausgeschildert, das Kulturprogramm steht. Zu Tausenden
werden wir hier morgen in Sichtweite des Castor-Verladekrans den
endgültigen Stopp des Endlagerprojekts im maroden Salzstock Gorleben
einfordern.

Dazu braucht es jetzt nur noch eines: Dass auch Du morgen nach Dannenberg
kommst.

Vereinzelt berichtet die Presse von kleinen Scharmützeln, die es entlang
der Schienenstrecke heute gab - lass Dich davon nicht irritieren.
Unabhängig davon, wie schnell oder langsam der Atommüllzug auf seiner
Route quer durch Deutschland vorankommt - die Großdemonstration „Castor
Stopp - Gorleben soll leben!“ in Dannenberg am morgigen Samstag beginnt
wie geplant um 12.30 Uhr. Sie wird ein großes Protesttreffen für die ganze
Familie. Die beiden Demozüge und die Kundgebung sind angemeldet, die
Polizei wird hier wie in den vergangenen Jahren lediglich den Verkehr
regeln. Wir zählen auf Dich!

Alle Infos zur Großdemo findest Du hier:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/castor11/demo

Die Wettervorhersage sagt: trocken, wenig Sonne. Warme Kleidung und ein
paar Regensachen im Gepäck können aber nicht schaden. Wir empfehlen die
Anreise über Uelzen, Salzwedel oder die Dömitzer Brücke und nicht über
Lüneburg.

Herzliche Grüße

Jochen Stay
und das ganze .ausgestrahlt-Team


PS1:
Aktuelle Infos zu weiteren Aktionen rund um den Castor:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/castor11/weitere-aktionen

PS2:
Wo rollt der Castor, wo steht er? Das berichtet aktuell der Castorticker:
http://www.castorticker.de

_______________________________________________

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow - Dannenberg e.V.

Rosenstr. 20

29439 Lüchow

http://www.bi-luechow-dannenberg.de

Büro: Tel: 05841-4684  Fax: -3197

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    

Pressemitteilung 25.11.11

Großdemonstration in Dannenberg

Viele Menschen haben sich schon heute auf den Weg ins Wendland gemacht, 
die Camps füllen. Die Demonstration am Samstag wird – da ist sich die 
Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) sicher – ein 
weiterer Meilenstein in der fast 35jährigen Geschichte des Widerstands 
gegen Gorleben als "nukleares Entsorgungszentrum".

Der 13. Castortransport, der inzwischen durch Deutschland rollt, ist 
ein Symbol einer gescheiterten Atommüllpolitik", sagte BI-Sprecher 
Wolfgang Ehmke. Die Castoren sollen in Gorleben abgestellt werden, 
obwohl die Strahlenwert dort überhöht sind – und in Gorleben wird unter 
Tage weiter gebaut, obwohl ein Neubeginn in der Endlagersuche 
propagiert wird.

Bilder des Widerstands prägen sich ein, so wie die angeblich brennenden 
Polizeiautos am Nachmittag bei Leitstade und Tollendorf. "Nach unseren 
Informationen hat es keine Brandanschläge gegeben", unterstreicht die 
BI, eigene Recherchen hätten ergeben, dass es sich um bengalisches 
Feuer handelte.

"Wir erwarten Tausende morgen zum friedlichen Protest gegen den 
Atomausstieg light der Bundesregierung und gegen das Festhalten an 
Gorleben als Endlagerstandort", so Ehmke.

Wolfgang Ehmke 0170 510 56 06

PS.: die Pressekonferenz des Trägerkreises, der die Großdemonstration 
und Kundgebung organisiert, findet nicht auf der Esso-Wiese in 
Dannenberg, sondern um 11.15 Uhr auf dem Kundgebungsplatz statt. Zuvor 
gibt es nämlich um 10 Uhr eine Pressekonferenz des "Schulterschlusses" 
– der Abgeordneten im Kreis-, Land- und Bundestag der Region, der 
Bäuerlichen Notgemeinschaft und der BI Umweltschutz, die im Rathaus 
Dannenberg stattfindet


 * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * 

Spendenkonto für Überweisungen:

Sued-Westdeutsche Anti-Atom-Initiativen
Kontonummer: 60 20 26 75 01
BLZ: 430 609 67
GLS-Bank eG, Bochum

Stichwort "Südblockade"

Für Überweisungen aus anderen Ländern:
IBAN: DE54430609676020267501
BIC:  GENODEM1GLS


Spenden sind steuerlich nicht absetzbar!

Besten Dank!

Liebe AKW-Gegner/innen,

wann der Castor jetzt wirklich an der Grenze ankommt, lässt sich nicht
sicher sagen. Sicher ist, er wird bereits bei seiner Abfahrt in Valognes
auf heftigen Protest treffen, und so soll es auch auf der Fahrt durch
Frankreich weitergehen! Zurecht sehen auch die französischen Behörden
den reibungslosen Ablauf beim Transport gefährdet.

Bestätigt ist, dass die Abfahrt des Castor um 24 Stunden vorgezogen
werden soll - d.h. dass der Zug in Valognes bereits am Mittwoch, den
23.11., um 14:36 Uhr starten soll.


> Südblockade bereits am Donnerstag, 24.11.!

Angesichts dieser Situation haben sich die Initiator_innen der
Südblockade dazu entschlossen, die Aktion Südblockade 2011 ebenfalls um
24 Stunden vor zu ziehen.

Auch das Veranstalter_innen-Team der Kundgebung und Demo "Atomausstieg
geht anders: Nein zum 13. Castortransport nach Gorleben" in Berg/Pf. hat
entschieden, ihren Protest um einen Tag auf den 24.11. vorzuziehen.

Wir wissen, wie schwierig ein solches Termingerangel für Euch sein kann.

Dennoch sind wir optimistisch, dass Ihr Euch auf solche Eventualitäten
eingestellt habt!
Und wir dennoch eine kraftvolle Südblockade 2011 schaffen!

Die aktualisierten Termine findet ihr auf der Südblockade-Seite!

>> http://www.castor-suedblockade.de/

Wir wünschen Euch bei den bevorstehenden Aktionen, ob in Frankreich, im
Wendland, an der Strecke oder im Südwesten, viel Erfolg und alles Gute!


--

Aktionsbuendnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim
Info-tel 07141 / 903363
http://neckarwestheim.antiatom.net



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Liebe Atomkraftgegner/innen,

inzwischen sind wir angekommen im Herbst - und die "fünfte Jahreszeit" steht bevor...  - Zeit, sich zu entscheiden, an welcher Protestaktion sich mensch beim diesjährigen Castor-Transport beteiligen möchte!


|| Südblockade 2011 - Atomausstieg sieht anders aus!

Das Aktionsbündnis beteiligt sich als Initiative im Verbund der Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen auch in diesem  Jahr an der Südblockade im deutsch-französischen Grenzgebiet bei Wörth/Rh. Dort zwangen im vergangenen Jahr mehr als 1000 Demonstrierende in Berg den Castor zu einer mehrstündigen Verspätung und dazu, einen anderen Weg zu fahren. Entsprechend letzterem wird das diesjährige Konzept der Südblockade den Umständen angepasst:
"Hase und Igel: Egal wo er lang fährt – wir sind schon da!"

Alle Infos zur Aktion, Unterstützungsmöglichkeiten, Mobilisierungsmaterialien für´s Web und für das echte Leben sowie aktuelle Meldungen findet ihr auf der Internetseite der Südblockade via

http://www.castor-suedblockade.de ,

welche laufend aktualisiert wird. Wenn noch nicht geschehen, dann klinkt Euch jetzt mit ein!

Schon Urlaub genommen?
Mit dem Castor wird aktuell an der Grenze vormittags am Freitag, den 25.11., gerechnet!


|| Sonntagsspaziergang zum AKW Neckarwestheim am 6. November

never ending story - Atommüll-wie weiter?"
Sonntag, 06. November 2011 um 14.00 Uhr, "Parkplatz Schöne Aussicht"

Fliegen ohne Landebahn: Trotz der ungelösten Frage "Wohin mit dem Atommüll" wird weiter ungebremst tagtäglich hochriskanter, radioaktiver Atommüll produziert - auch in Neckarwestheim. Gefahren und Risiken kommenden Generationen aufgebürdet.
Themen wie das Atommülldilemma, Diskussionen um möglich Endlagerstandorte auch im Südwesten bei gleichzeitiger faktischer Festschreibung von Gorleben, der skandalöse Betrieb der Plutoniumfabriken in La Hague und Sellafield oder die Frage "Wessen Atommüll?" (Greenpeace-Forderung Castor nach Philippsburg) stehen im Mittelpunkt des Anti-AKW-Spaziergangs.

Mit dem Sonntagsspaziergang protestieren wir erneut gegen diese Atom-Politik und fordern die sofortige Stilllegung der Atomanlagen!  Die Energiewende muss jetzt erfolgen!

Herzliche Einladung!
Wegbeschreibung: http://is.gd/z7KeNr


|| Greenpeace-Forderung "Castor nach Philippsburg"

Mit einer neu aufgelegten Kampagne fordert  Greenpeace, verkürzt gesagt, der 'deutsche' Atommüll müsse von 'uns' zurück genommen werden.  Und, das Zwischenlager in Philippsburg (und auch das in Neckarwestheim) sei "sicherer" als das in Gorleben. Daher solle der Castor nach Philippsburg fahren.

Wir finden, diese Position ist grundlegend falsch und schadet der Anti-Atom-Bewegung!

Wir halten es für wichtig, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen. Hier findet Ihr das Positionspapier der Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen (mit weiterführenden links zu u.a. auch der Greenpeace-Position):

"Nein, es ist nicht unser Müll!"
Offene Antwort der Südwestdeutschen Anti-Atom-Initiativen auf den offenen Brief von Greenpeace vom 26. Oktober 2011
http://j.mp/rEZLL6

akw-feindliche Grüße!





-- 

Aktionsbuendnis CASTOR-Widerstand Neckarwestheim
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Liebe AKW-Gegner/innen,

wir laden Euch herzlich zum nächsten Sonntagsspaziergang am AKW Neckarwestheim ein:

Sonntag, 02.10., 14:00 Uhr
Beginn am Wanderparkplatz "Schöne Aussicht" oberhalb des AKW

> Bürgereigne, dezentrale Energieversorgung - ja bitte!
> EnBW - nein danke!

Eine Energiewende hin zu einer atomstromfreien dezentralen und bürgernahen Energieversorgung kann nur ohne die heutigen vier Energiekonzerne EnBW, EON, RWE und Vattenfall gelingen. Deshalb wollen viele Kommunen wieder mit eigenen Stadtwerken ihre Strom, Gas und Wasserversorgung - ohne die bisherigen Monopolisten - auf kommunaler Ebene in Eigenregie durchzuführen. Ohne Beteiligung der EnBW.

Leider schwenkte kürzlich der grüne Umweltminister in Baden-Württemberg auf einen EnBW-Kurs um. Er forderte die Kommunen auf, die Zusammenarbeit mit der EnBW weiterzuführen und die Energieversorgung nicht in die eigenen Hände zu nehmen. Baden-Württemberg ist durch den Mappus-Deal einer der EnBW Hauptaktionäre geworden. Auch unter grün/rot weht hier jetzt plötzlich ein anderer Wind, als wie vor der Landtagswahl von den Grünen in Bezug auf eine Energiewende zugesagt war!

Wir sagen: So nicht. Keine Zusammenarbeit und keine Beteiligungen mit dem EnBW-Atomstromkonzern. Ein Atomkonzern, der sich Jahre- und Jahrzehntelang auf Kosten der Kommunen bereichert hat, der die Energiewende bewusst als nicht machbar verleugnet hat und der jetzt noch Milliarden an Subventionen will, um in regenerative Energien zu investieren, der hat jeden Realitätsbezug verloren.

Die Zukunft gehört der regenerativen, dezentralen Energieversorgung - Platz für einen Atomstromkonzern und einen Monopolisten gibt es da keinen mehr.

> Energiewende jetzt!
> Atomausstieg sofort und nicht erst in Jahrzehnten - auch Neckarwestheim 2 abschalten!


Wegbeschreibung: http://is.gd/z7KeNr
Einladungsflyer zum verteilen: http://is.gd/JyXOZZ  

AKW-feindliche Grüße aus Neckarwestheim!

*****
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> Der strahlende Nachbar

Ein beschauliches Dorf bietet der Atomlobby die Stirn. In Linkenheim-Hochstetten unweit von
Karlsruhe erforschen EU-Wissenschaftler mit Steuergeldern und Millionen aus der Industrie
neue Generationen von Kernreaktoren. Kritische Bürgervertreter wollen jetzt aber den dafür
geplanten Erweiterungsbau eines Forschungsinstituts stoppen. Ein Vermittler soll im Auftrag
des grünen Umweltministers die Kastanien aus dem Feuer holen. Es geht um eine exzellente
Universität, um viel hochgiftiges Plutonium und um einen Nachbarn, den keiner wirklich
kennt.

http://www.kontextwochenzeitung.de/newsartikel/2011/09/der-strahlende-nachbar/

--

Mediationsverfahren im Streit um den Ausbau des Instituts für Transurane (ITU) - Antrag auf
Erweiterung der Instituts für Transurane: 180kg Plutonium genehmigt, zusätzlich 300kg
angereichertes Uran beantragt

http://rv-mittlerer-oberrhein.bund-bawue.de/start/themen/atomkraft/mediation-itu/







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Stop Bure Trier im Friedens- & Umweltzentrum, Pfützenstr.1 54290 Trier

Einladung:

Gemeinsam gegen das Atomklo im Saar-Lor-Lux-Rheinland-Pfalz
*Kleines Festival gegen die große Atom-Müllhalde in Bure*

Seit Jahren wird im grenznahen Lothringen auch gemeinsam mit
Atomkraftgegnern aus Deutschland gegen die Pläne der Atomindustrie dort
ein Endlager für hochradioaktiven Müll zu errichten protestiert.

Am Wochenende 17./18. September laden die Atomkraftgegner zu einem
Festival mit Informationen, Zirkus und Musik in einen Nachbarort zum
Endlager ein. Gastgeber des "Kleinen Festivals gegen die große
Atom-Müllhalde in Bure" ist Bonnet das rund acht Kilometer von Bure und
dem Widerstandshaus Bure Zone Libre entfernt liegt.

"Der Widerstand in Bure freut sich über internationale Beteiligung und
Solidarität - das Festival ist eine ideale Gelegenheit dazu!" so Julia
Bäuerlein von Stop Bure Trier

"Bure könnte als erstes Endlager in Europa eine Scheinlösung für die
Atomindustrie darstellen, damit der atomare Wahnsinn weitergehen kann.
Endlagerung ist keine Lösung, der einzige Ausweg ist der Atomausstieg.
Wenn die Badewanne überläuft dreht man auch als erstes den Hahn ab."
ergänzt Markus Pflüger von Stop Bure Trier, die an diesem
"internationales Wochenende gegen den nuklearen Wahnsinn" nach Bure
mobilisieren.
Weitere Aktionen finden in Perl gegen das AKW Cattenom, in Huy gegen die
AKWs Tihange und Doel, in Gronau gegen die Urananreicherungsanlage und
auf den Rheinbrücken gegen das AKW Fessenheim statt.

Programm und Informationen zum Festival in Bonnet bei Bure Nähe Nancy
Samstag 17. September ab 13:00 bis Sonntag 18. September um 21:30 Uhr
http://festivaldebonnet2011.over-blog.com

*Kurzinfo zu Bure/F:*
Neben dem 100 Einwohnerdorf Bure im strukturschwachen und
bevölkerungsarmen Departement Meuse in Lothringen wird ein Atommülllager
geplant. Das "Versuchslabor" wurde gegen Widerstand und ohne
Bürgerbeteiligung, also undemokratisch durchgesetzt und von der damals grünen
Umweltministerin genehmigt.
Bevölkerung und Politik wurden mit Millionen Euro und Versprechungen
geködert. Statt der gesetzlich vorgeschriebenen 3 Vergleichstandorte
wird nur noch Bure "untersucht" - Verwerfungslinien und Geothermie
werden dabei ignoriert. Mit EURATOM-Förderung und auch deutschen
Forschungsgeldern soll hier ein Endlager europäischer Dimension
installiert werden. Eine Scheinlösung für das unlösbare Atommüll­problem
ist entscheidend den Weiterbetrieb der Atomanlagen. Eine Zone in der
endgelagert werden soll umfasst 15 km² und befindet sich unter vier
Dörfern. Eine öffentliche Debatte 2013 und ein neues Gesetz zur
Reversibilität des Atommülls 2015 bis 2016 sind geplant. Ab 2025 soll
Atommüll in 500m Tiefe vergaben werden...noch ist Zeit den atomaren
Wahnsinn zu stoppen.

*PROGRAMM*
SA 17 SEPTEMBRE 2011
14h : Ouverture du festival : Fukushima, 6mois après.
15h : Projection de : "Déchets : le cauchemar du nucléaire" suivi d'un
débat avec Laure Noualhat.
18h : Cirque Rouages et/ou Cirque Gones
19h :Apéro-concert : Stop Bure Brothers
Restauration prix libre par la Marmijotte
20h : Concert : "Les Minables" (java-punk)
21h30 : Concert "Jonaz" (alter hip-hop)
23h : Set : "Ben et Béné" (8bit punk) à partir de 0h30 : Scène libre

SO 18 SEPTEMBRE 2011
12h : Restauration prix libre par la Marmijotte
13h : Concert déambulatoire : "Les Souricieuses" (chansons fraiches
droles et pas farouches)
14h30 : Cirque : "Mona et Girof"
15h30 : Projection d' "Au pays du nucléaire" suivi d'un débat avec
Esther Hoffenberg.
18h : Cirque Leuques
19h : OxP (ss res)
20h15 : Cirque Rouages
21h : Mot de la fin

*Im Zelt/Ausserdem*:
Ausstellungen, Diffusion de la bande son "Radiations durables" du
collectif "Les Divers Gens" Infostände Erneuerbare Energien und von
lokalen Bürgerinitiativen, überdachte Bar und Restauration à prix libre
par la Marmijotte, Vokü und Kinderangebote, Camping vor Ort und Besuch
des Widerstandshauses Bure Zone Libre in Bure.
*
Mehr Infos*, Unterstützung: 0033+3.29.45.41.77
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Kontakt und Infos in deutsch + Mitfahrgelegenheiten ab Trier:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  T.0049+172-7379388

*Hintergrundinformationen:*
"Großregion als Atom-Müll-Lager?" Artikel aus dem Trierischen Volksfreund
http://neckarwestheim.antiatom.net/mailingliste/364-abc-bure-statt-gorleben.html
Der einsame Kampf junger Franzosen gegen die Atomkraft vom 28.07.2011
http://www.badische-zeitung.de/ausland-1/der-einsame-kampf-junger-franzosen-gegen-die-atomkraft--47967865.html
http://www.anti-atom-aktuell.de/archiv/198/198atomklo.html
http://burezoneblog.over-blog.com/
http://burestop.free.fr

*Weitere Termine*:
Mahnwache und Demo "6 Monate Fukushima, die Katastrophe hat erst begonnen"
Mo 12.9.11 um 18h auf dem Kornmarkt Trier
Antiatomnetz Trier: http://antiatomnetz.blog.de




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